Anstieg

VIK-Strompreisindex für Januar 2003

Der VIK–Strompreisindex ist im Dezember 2002 weiter gestiegen. Das ist insbesondere auf steigende Großhandelspreise an der Strombörse EEX zurückzuführen. Basis des VIK-Strompreisindex sind die Großhandelspreise der EEX sowie die Netznutzungsentgelte der sechs Regelzonennetzbetreiber.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Der VIK–Strompreisindex für Mittelspannungskunden in der Industrie ist im Dezember 2002 gegenüber dem Vormonat um 0,89 Prozent auf 104,26 Punkte gestiegen. Seit Beginn der Berechnung des VIK-Strompreisindices im Januar 2002 ist dieser um 4,26 Prozent angestiegen, gegenüber dem Tiefpunkt des Indices im März 2002 liegt der Anstieg sogar bei sechs Prozent.

Der aktuelle Anstieg des Index ist auf steigende Großhandelspreise an der Strombörse EEX zurückzuführen. Die Preise für das Quartals­produkt 1-2003 zogen Anfang Dezember um über acht Prozent an und erreichten am 4. Dezember 2002 den Jahreshöchstwert mit 44,59 Euro pro Megawattstunde für das Peak- und 29,35 Euro pro Megawattstunde für das Baseprodukt. Die Preise der restlichen Quartalsprodukte 2003 blieben nahezu konstant.

Basis des VIK-Strompreisindex sind die Großhandelspreise der EEX sowie die Netznutzungsentgelte der sechs Regelzonennetzbetreiber (Bewag, enviaM, HEW, E.ON-Süd, RWE und EnBW) im Monat Dezember 2002. Im Januar 2003 haben bis auf die enviaM alle o.g. Netzbetreiber neue Netznutzungsentgelte veröffentlicht. Diese Veränderungen werden vom Februar-Index berücksichtigt.

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