Austausch

Vierte Berliner Energietage mit 2700 Teilnehmern

Auf den vierten Berliner Energietagen konnten sich die Besucher über die neusten Konzepte und Strategien zur Energieeffizienz und den erneuerbaren Energien informieren. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden diskutierten u.a. über energiesparendes Bauen und Modernisieren. Es zeigte sich ein großer Austauschbedarf.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die diesjährigen vierten Berliner Energietage wurden von über 2700 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet besucht. Informieren konnten sich die Besucher über die neusten Konzepte und Strategien zur Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Parallel zu den über 30 Veranstaltungen präsentierten während der drei Tage 30 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen im Energiesektor. Zu den Berliner Energietagen hatten das Berliner ImpulsE Programm und die Deutsche Energie-Agentur GmbH ins Ludwig Erhard Haus eingeladen.

Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden diskutierten u.a. über energiesparendes Bauen und Modernisieren sowie über den Export erneuerbarer Energien-Technologien. Die aktuelle Energiepolitik war mit Veranstaltungen zur Novelle des Erneuerbare Energien-Gesetzes und zum Emissionshandel ebenso ein Thema wie Klimaschutz, Contracting und Kraft-Wärme-Kopplung. Wohnungsbauwirtschaft, öffentliche Einrichtungen, Industrie und Gewerbe fanden zahlreiche Anregungen für wirtschaftliches Energiemanagement. Auf große Resonanz traf auch der Workshop zu Marketingstrategien für mehr Energieeffizienz.

Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bilanziert: "Die Berliner Energietage haben Akteure aus dem gesamten Bundesgebiet vernetzt. Die hohen Teilnehmerzahlen und regen Diskussionen haben gezeigt, dass der Bedarf an Austausch groß ist und die Energietage hierfür ein optimales Forum bieten."

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