Vorsorge

Viele können nicht fürs Alter sparen

Viele Bundesbürger können nicht für das Alter sparen, weil sie nicht genügend Geld übrig haben. Einer Umfrage zufolge sorgen 15 Prozent gar nicht vor. Gleichzeitig wissen die wenigsten, mit wie viel Einkommen sie im Alter überhaupt rechnen können.

Altersvorsorge© jörn buchheim / Fotolia.com

Berlin (dpa/tmn/red) - Viele Bundesbürger haben nicht genug übrig für ihre private Altersvorsorge. Das zeigt eine repräsentative Allensbach-Umfrage für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Danach können 15 Prozent der Befragten derzeit überhaupt nicht finanziell für ihr Alter vorsorgen. 14 Prozent legen immerhin bis zu 100 Euro monatlich zurück, 16 Prozent können 100 bis 200 Euro pro Monat sparen, acht Prozent 200 bis 300 Euro und neun Prozent mehr als 300 Euro. Fast 40 Prozent der Befragten kennen ihre laufenden monatlichen Ausgaben für die private Altersvorsorge gar nicht.

Wie viel Geld gibt es im Alter?

Auch beim Thema Alterseinkommen fehlt vielen Bundesbürgern der Überblick: Auf die Frage, ob sie ihr voraussichtliches monatliches Einkommen im Alter "ungefähr einschätzen" können, antworteten nur 29 Prozent mit Ja, 62 Prozent mit Nein. Weitere neun Prozent beantworteten die Frage nicht. Für die repräsentative Untersuchung hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des GDV vom 1. bis 12. März insgesamt 1524 Männer und Frauen befragt.

Quelle: DPA

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