Klagen

Neue Urheberrechtsklagen gegen Video-Plattformen

Urheberrechtsklagen gegen Video-Plattformen wegen unerlaubt gezeigtem Bildmaterial gibt es jetzt auch in Deutschland. Schadenersatz in sechsstelliger Höhe soll gefordert worden sein, so ein Pressebericht.

Bandbreite© FotoMak / Fotolia.com

Auch in Deutschland gehen jetzt die ersten TV-Sender juristisch gegen Video-Portale im Internet vor. Das berichtet das Wochenmagazin Werben & Verkaufen (W&V) in seiner am heutigen Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Danach fordert Gottfried Zmeck, Geschäftsführer der Pay-TV-Sender Goldstar und Hit24, von der Video-Plattform YouTube Schadensersatz in sechsstelliger Höhe.

Grund sind unerlaubt gezeigtes Bildmaterial und damit ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Zmeck gegenüber W&V: "Wenn Sendematerial, das wir gegen Bezahlung anbieten, kostenfrei im Internet verfügbar ist, gefährdet das unsere Geschäftsgrundlage." Auf Inhalte seiner Sender hat Zmeck bei Youtube rund 500.000 Zugriffe registriert. Auch gegen das Portal MyVideo, an dem die ProSiebenSat.1-Gruppe beteiligt ist, prüft Zmeck juristische Schritte, berichtet W&V.

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