Pilotprojekte

Verteidigungsministerium vermarktet Flächen zur Windenergie-Nutzung

Neue Geldquelle für die klamme Bundeswehr: Windkraftplaner haben mehr als 250 potenzielle Standorte für Windkraftanlagen auf knapp 40 Bundeswehr-Liegenschaften ausgemacht. Jetzt sollen sie vermarktet werden, die ersten Pilotprojekte starten mit zwölf Windkraftanlagen in Niedersachsen.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin/Hannover (ddp/sm) - Die Bundeswehr will Standorte für die Erzeugung von Windstrom vermarkten. Die ersten Pilotprojekte der Bundeswehrtochter Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbH (g.e.b.b.) sind der Truppenübungsplatz in Ehra-Lessien und der Standortübungsplatz in Nienburg-Langendamm in Niedersachsen, teilte der Bundesverband Windenergie am Montag in Berlin mit. Dort sollen bis zu zwölf Windkraftanlagen Strom produzieren.

Windkraftplaner hätten mehr als 250 potenzielle Standorte auf knapp 40 Bundeswehr-Liegenschaften vorgeschlagen. Flugplätze und intensiv genutzte Übungsplätze schieden jedoch aus. In den nächsten Jahren sollen die Standorte über Internet und Fachpresse in einem nicht-förmlichen Bieterverfahren angeboten werden.

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