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Versicherungen zahlen Sturmschäden ab Windstärke 8

Sturmtief "Ruzica" raste am Rosenmontag mit 130 Stundenkilometern über Deutschland und sorgte für Chaos. Bei Sturmschäden am PKW, Garten oder Immobilie sollt man die Versicherung sofort informieren. Bei Schäden am Haus springt die Versicherung erst ab Windstärke 8 ein.

SturmSturmschäden sollte man der Versicherung am besten schnellstmöglich mitteilen.© valdezrl / Fotolia.com

Berlin - Versicherungen übernehmen Schäden durch Stürme erst ab Windstärke acht. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit von 62 Stundenkilometern, erklärt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Böen dieser Stärke werden am Montag in Teilen Deutschlands erwartet.

Sturmschäden besser gleich melden

Wichtig bei Schäden am Haus, im Garten oder am Auto ist: Betroffene müssen sich schnell bei ihrer Versicherung melden, um ihren vollen Versicherungsschutz nicht zu gefährden. Eine genaue Frist dafür gibt es laut dem Bund der Versicherten (BdV) nicht. Als erste Maßnahme kann es ausreichen, eine E-Mail mit einer Schadensbeschreibung zu schicken oder anzurufen. Wer von einem Vermittler betreut wird, sollte auch diesen unverzüglich informieren.

BdV: Dokumentation ist wichtig

Und: Die Versicherung muss die Möglichkeit haben, den Schaden zu begutachten. Zur Dokumentation sollten Betroffene daher direkt Fotos machen, rät der BdV. Daneben ist eine genaue Aufstellung der beschädigten Gegenstände sinnvoll. In der Regel wird die Versicherung einen Gutachter schicken, der sich den Schaden ansieht. Wichtig zu beachten: Beschädigte Gegenstände nie ohne ausdrückliche Zustimmung des Versicherers entsorgen.

Quelle: DPA

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