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Versicherungen können für Nichtraucher günstiger sein

Das Rauchen ist ein entscheidendes Kriterium bei der Prämienberechnung diverser Versicherungen im Gesundheitsbereich. Nichtraucher zahlen oft weniger. Lügen wird aber sehr wahrscheinlich bestraft.

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Berlin - Rauchen gefährdet die Gesundheit - das wissen auch die Versicherer. Sie stufen Nichtraucher bei der Prämienberechnung oft günstiger ein. So müssen Versicherte, die nicht zur Zigarette greifen, beispielsweise bei der Risikolebens- oder der Berufsunfähigkeitsversicherung in der Regel weniger bezahlen. Darauf macht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Gelegenheitsraucher sind keine Nichtraucher

Wer ab und zu auf Partys oder nach der Arbeit zur Zigarette greift, kann von den Nichtraucher-Tarifen nicht profitieren. Die Versicherer definieren in ihren Bedingungen meist Personen als Nichtraucher, die entweder gar nicht rauchen oder seit mindestens einem Jahr vor der Antragstellung das Rauchen aufgegeben haben und auch in Zukunft nicht wieder damit anfangen wollen.

Lügen gefährden den Versicherungsschutz

Schließt man einen Nichtrauchertarif ab und will dann doch rauchen, muss man dies dem Versicherer in der Regel melden. Je nach Bedingungen kann dies unterschiedliche Konsequenzen haben: Entweder die Versicherungssumme sinkt, oder sie bleibt gleich, dafür steigt dann aber die Prämie. Generell gilt: Versicherte müssen bei Fragen zum Gesundheitszustand und dem Rauchverhalten ehrlich sein. Sonst gefährden sie im Ernstfall ihren Versicherungsschutz.

Quelle: DPA

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