Preissteigerungen

Verschuldete Kommunen setzen den Rotstift an

Nahezu jede zweite Kommune in Deutschland rechnet mit steigenden Schulden in den nächsten Jahren.

Finanzen© M. K.-U. Häßler / Fotolia.com

Nahezu jede zweite Kommune in Deutschland rechnet mit steigenden Schulden in den nächsten Jahren. Einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH zufolge glauben immerhin zwei Drittel der Städte und Gemeinden, dass sie aus eigener Kraft wieder aus den Schulden herauskommen.

Sinkende Einnahmen, steigende Ausgaben

Grund für die zunehmende Verschuldung sind zum einen die steigenden Ausgaben, vor allem für Soziales. Zum anderen hat es zwar dieses Jahr steigende Steuereinnahmen gegeben, für 2013 werden aber wieder sinkende Einnahmen prognostiziert. Diese Entwicklung wird wohl auch an den Bürger weitergegeben werden. Viele Kommunen wollen einerseits sparen, indem Leistungen gestrichen oder zurückgefahren werden, beispielsweise bei der Kinderbetreuung.

Steuern und Gebühren werden erhöht

Andererseits wollen der Studie zufolge ganze 81 Prozent der Gemeinden Steuern und Gebühren erhöhen. Noch in diesem Jahr oder spätestens 2013 wollen 35 Prozent mehr Geld von Grundbesitzern, 37 Prozent wollen die Gebühren für Kindertagesstätten und Schulen anheben und bei 34 Prozent sollen die Friedhofsgebühren steigen.

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