Rechtsrahmen für effiziente Energienutzung

Verordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung in Kraft

Eine neue Verordnung des Wirtschaftsministeriums erweitert zwei Verordnungen zur Energieverbrauchskennzeichnung. Betroffen ist zum einen die Höchstwerteverordnung und zum anderen die Kennzeichnungsverordnung. Sie verpflichtet den Handel zur Etikettierung von Elektrobacköfen und Raumklimageräten.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Heute tritt eine Verordnung des Wirtschaftsministeriums in Kraft, die zwei Verordnungen zur Energieverbrauchskennzeichnung erweitert. Damit will die Bundesregierung ihre Politik für eine effiziente Nutzung unserer Energieressourcen konsequent fortsetzen.

Betroffen ist zum einen wird Energieverbrauchshöchstwerteverordnung. Sie setzt europäisches Recht um, indem sie Energieverbrauchshöchstwerte für verschiedene Gerätearten festlegt. Die Regelung erfasst neben Kühl- und Gefriergeräten künftig auch Vorschaltgeräte für Lampen. Sie dürfen nur noch dann in Verkehr gebracht werden, wenn ihr Betrieb bestimmte Energieverbrauchshöchstwerte nicht übersteigt. Andernfalls dürfen die Geräte nicht das CE-Kennzeichen führen. Ziel ist es, ineffiziente Geräte aus dem Markt zu verbannen.

Die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung zum anderen verpflichtet den Handel zur Etikettierung von Elektrobacköfen und Raumklimageräten. Auch diese Geräte müssen künftig, wie es heute beispielsweise schon bei Kühlschränken, Waschmaschinen und Wäschetrocknern vorgeschrieben ist, vom Händler mit einem Etikett versehen werden, das den Energieverbrauch darstellt und eine vergleichende Skala von A (sehr energieeffizient) bis G (wenig energieeffizient) enthält. Hierdurch kann sich der Verbraucher bei seiner Kaufentscheidung nicht nur von den Anschaffungskosten eines Geräts, sondern auch vom Energieverbrauch und den damit verbundenen Kosten leiten lassen.

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