Abschluss noch im Sommer

Verkauf von Ruhrgas Industrie steht offenbar bevor

Bis 20. Mai können die Bieter um die Messtechnik- und Industrieofensparte des E.ON-Konzerns, Ruhrgas Industries (RGI), endgültige Angebote abgeben, schreibt die FAZ heute. Damit dürfte der seit nunmehr einem Jahr angestrebte Verkauf noch im Sommer über die Bühne gehen.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt/Main (ddp/sm) - Der Bieterwettstreit um die Messtechnik- und Industrieofensparte des E.ON-Konzerns, Ruhrgas Industries (RGI), kommt nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe) schneller voran als erwartet. Bis zum 20. Mai sollen die fünf verbliebenen Bieter endgültige Angebote abgeben dürfen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Finanzkreise. Damit dürfte der seit nunmehr einem Jahr angestrebte Verkauf noch im Sommer über die Bühne gehen.

Dem Bericht zufolge hatte in der ersten Bieterrunde Ende Februar die mit dem Verkaufsprozess betraute Deutsche Bank fünf Beteiligungsgesellschaften ausgesiebt - die amerikanischen Private-Equity-Gruppen Bain Capital und Carlyle sowie die europäischen Finanzinvestoren Cinven, CVC und Permira. Diese böten jeweils etwa eine Milliarde Euro. Als aussichtsreicher Kandidat gelte der ehemals von Citicorp gegründete, aber seit mehr als zehn Jahren eigenständige britische Finanzinvestor CVC, der mit Ista International bereits ein Unternehmen besitze, das in der Erfassung von Energie- und Wasserverbrauch tätig ist.

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