Vier Milliarden Euro

Verkauf von Areva-Stromübertragungssparte perfekt

Der Verkauf der Stromübertragungssparte des französischen Atomkonzerns Areva ist perfekt. Das Staatsunternehmen unterzeichnete am Mittwoch den Kaufvertrag mit den französischen Konzernen Alstom und Schneider Electric. Der Preis für die Tochter Transmission et Distribution (T&D) liegt bei 4,09 Milliarden Euro.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Paris (afp/red) - Im Frühjahr wollen Areva und Schneider die Areva-Sparte vollständig übernehmen. Für das Unternehmen hatten auch der US-Konzern General Electric und der japanische Toshiba-Konzern Kaufangebote abgegeben.

Alstom und Schneider hätten sich verpflichtet, alle europäischen T&D-Standorte für drei Jahre beizubehalten, teilten die beiden Käufer mit. Die Gewerkschaft CGT warf Areva eine "schandhafte Transaktion" vor, die "soziale und industrielle Risiken" in sich trage. Areva-Chefin Anne Lauvergeon war eigentlich gegen den Verkauf des rentablen Bereichs, musste sich aber den Vorgaben des Wirtschaftsministeriums beugen. Nur so erhielt sie die nötige Rückendeckung des Staates, um den Kraftwerksbau als Kerngeschäft von Areva auszubauen. Dazu braucht Areva bis 2012 neun Milliarden Euro.

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