Nachzahlung

Vergleich um angemessenes Umtauschverhältnis für VEW-Aktien

In dem Verfahren um das angemessene Aktienumtauschverhältnis bei der Verschmelzung der beiden Energiekonzerne RWE und VEW ist ein Vergleich erzielt worden. Am Landgericht Dortmund einigten sich die Parteien, dass den ehemaligen VEW-Aktionären ein finanzieller Nachschlag gewährt wird, wie eine Sprecherin des Gerichts am Montag mitteilte.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Dortmund/Essen (ddp-nrw/sm) - Demnach entfällt auf eine Aktie im Wert von 50 Mark ein Zuschlag von 14 Euro (inklusive Zinsen). Die Nachzahlung soll durch die Ausgabe von RWE-Stammaktien erfolgen.

Die beiden Energiekonzerne hatten im Jahr 2000 fusioniert. In dem Verfahren hatten mehrere VEW-Einzelaktionäre gegen das damalige Aktienumtauschverhältnis geklagt. Nach Angaben eines RWE-Sprechers ging es dabei um insgesamt 12,6 Millionen Aktien. Der Nachschlag soll ein Volumen von rund 176 Millionen Euro haben.

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