Volkswirtschaftlich sinnvoll

Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft befürwortet Ministererlaubnis

Die Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) bezeichnet die Fusion von E.ON und Ruhrgas als wirtschaftlich sinnvoll. Zudem seien die Befürchtungen mit den Auflagen berücksichtigt worden, so dass das Unternehmen seine Selbständigkeit als ostdeutsche Ferngasgesellschaft als gesichert ansieht.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

"Wir beteiligen uns nicht an der gegenwärtigen Kampagne gegen die Ministererlaubnis zu E.ON/Ruhrgas", sagte Dr. Klaus-Ewald Holst, Vorstandsvorsitzender der VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (Leipzig), nachdem das Oberlandesgericht Düsseldorf die Fusion beider Unternehmen zunächst gestoppt hatte und laut Pressemeldungen weitere Klagen zu erwarten sind.

"Im Hinblick auf die Gasbeschaffung ist es volkswirtschaftlich sinnvoll, aus E.ON und Ruhrgas einen Konzern zu bilden", begründete der VNG-Chef. Nach eingehender Analyse der mit der Ministererlaubnis verbundenen Auflagen in Bezug auf die VNG seien die früher geäußerten Befürchtungen ausgeräumt. "Unsere Vorstellungen sind berücksichtigt worden. Wir sehen die Selbstständigkeit der VNG als ostdeutsche Ferngasgesellschaft sichergestellt", betonte Holst. Die Vergrößerung des Anteils der Kommunalen Aktionäre an der VNG werde die Verankerung des Unternehmens in seinem Markt stärken. Zugleich verhindere sie den Erwerb einer Anteilsmehrheit durch einen einzelnen Käufer, der die Eigenständigkeit der VNG gefährden könne. Die neue Struktur werde die Position der VNG als ernsthafter Wettbewerber auf dem europäischen und deutschen Gasmarkt erhalten und stärken.

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