Österreich

Verbund Jahresabschluss 2001: Bestes Konzernergebnis der Unternehmensgeschichte

Die Liberalisierung des Strommarktes in Österreich ist dem Stromversorger Verbund zugute gekommen. Die Umsatzerlöse konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr um 30 Prozent auf 1685 Millionen Euro gesteigert werden.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Der österreichische Stromversorger Verbund hat die Herausforderungen der Strommarktliberalisierung nach eigener Einschätzung erfolgreich gemeistert und eine nachhaltige Trendumkehr geschafft. Das belegen die neuesten Zahlen des Verbund-Jahresabschlusses 2001.

Die Umsatzerlöse des Konzerns konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr um 30 Prozent auf 1685 Millionen Euro gesteigert werden und liegen damit erstmals wieder deutlich über dem Umsatzniveau vor Liberalisierungsbeginn. Hauptverantwortlich für diese positive Entwicklung seien die Erfolge im Auslandsgeschäft und die höheren Großhandelspreise. Die Umsätze im Auslandsvertrieb konnten bei steigenden Preisen um 57 Prozent, die Umsätze im Tradinggeschäft um 169 Prozent gesteigert werden. Damit kann der Verbund 2001 das beste Konzernergebnis der Unternehmensgeschichte vorweisen: Es stieg um 38 Prozent auf 115 Millionen Euro (2000: 83 Millionen Euro). Mit dem Konzernergebnis kletterte auch der Gewinn je Aktie von 2,74 Euro auf 3,74 Euro. Daher wird der Vorstand in der Hauptversammlung eine um acht Prozent höhere Dividende vorschlagen.

Im ersten Jahr nach der totalen Marktöffnung belegt der Verbund nun auch im Geschäftskundensegment bereits den dritten Platz. Erfolgreich sei auch der Einstieg des Verbund in den österreichischen Massenkundenmarkt verlaufen: Mit seinen Vertriebs-Joint ventures Raiffeisen Ware Wasserkraft (RWW) und MyElectric nimmt er nach eigenen Angaben unter den neuen Anbietern die erste Position ein. Ein weiterer Schwerpunkt bleibt die starke Auslandsorientierung des Unternehmens. Der Verbund setzte 2001 bereits 57 Prozent seines Stroms im Ausland ab. Nach der Gründung von Tochtergesellschaften in Deutschland und Italien, wurden in 2001 Tochtergesellschaften in Slowenien und Polen gegründet. utzt und setzt bereits mehr als 50 Prozent seines Stroms im Ausland ab. Schwerpunkte: Deutschland, Italien, Slowenien und Polen.

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