Preisrückgänge

Verbrauchspreise in Hessen sanken im Oktober

Der Anstieg der Verbraucherpreise in Hessen hat im Oktober weiter nachgelassen. Während der Preisindex für die Lebenshaltung im August noch 2,3 Prozent über der Vorjahresrate lag, mussten die privaten Haushalte im Oktober nur noch 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr bezahlen.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Der im Jahresvergleich gemessene Anstieg der Verbraucherpreise hat weiter nachgelassen. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, war der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Hessen im Oktober nur noch um 1,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im September hatte die entsprechende Rate noch 1,9 Prozent und im August 2,3 Prozent betragen.

Entscheidend für den nochmaligen Rückgang der Jahresteuerung war die Entwicklung der Heizöl- und Kraftstoffpreise. Heizöl war im Oktober um 21,9 Prozent und Kraftstoffe um 7,2 Prozent billiger als ein Jahr zuvor. Die Kraftstoffpreise erreichten damit den niedrigsten Stand seit Dezember 1999. Ohne Berücksichtigung von Heizöl und Kraftstoffen wäre die Gesamtlebenshaltung im Oktober um 2,4 Prozent teurer gewesen als ein Jahr zuvor. Für Gas ging der Preisauftrieb stark zurück. Im Oktober war es noch um 9,1 Prozent (nach 17,2 Prozent im September) teurer als ein Jahr zuvor. Bei den Umlagen für Zentralheizung und Warmwasser sank die Jahresteuerung von 23,1 Prozent im September auf 17,7 Prozent im Oktober.

Im kurzfristigen Vergleich gingen die Verbraucherpreise von September auf Oktober um 0,5 Prozent zurück. Das war der stärkste Preisrückgang binnen Monatsfrist seit Beginn der Preisindexberechnungen im Jahr 1968. Auch hier spielten Heizöl und Kraftstoffe eine besondere Rolle. Im Oktober waren Kraftstoffe um 6,7 Prozent und Heizöl um 13,6 Prozent billiger als im Vormonat. Aber auch für Obst gingen die Preise binnen Monatsfrist um 2,1 Prozent, für Gas um 2,5 Prozent und für Kartoffeln um 3,1 Prozent zurück.

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