Verbraucherzentrale Hessen warnt vor vermeintlich günstigen Angeboten

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Der Abteilungsleiter für Umwelt, Wohnen und Energie bei der Hessischen Verbraucherzentrale (Frankfurt), Klaus Fey, hat anlässlich der Ausstellungseröffnung "Stromsparen im Haushalt" in den Räumen der Verbraucherberatungsstelle am Luisenplatz in Wiesbaden vor einem übereifrigen Wechsel des Stromanbieters gewarnt. Der Markt, so Fey, sei derzeit "völlig regulierungslos" und müsse erst ein Gleichgewicht finden. Verbraucherschützer warnen deshalb davor, langfristige Verträge mit vermeintlich günstigeren Anbietern als dem kommunalen Versorger abzuschließen.


Wer wechseln will, sagte Fey, soll zunächst verschiedene Angebote einholen und diese miteinander vergleichen. Die Preise nämlich seien wenig transparent gestaltet; nicht selten kämen zu dem eigentlichen Kilowattstundentarif noch Mehrwertsteuer, Ökosteuer und eine monatliche Grundgebühr.


Außerdem betonte Fey, dass es im Haushalt "riesige Einsparpotentiale" gebe, die einen Wechsel vollkommen unnötig machen würden. Alleine der Standby-Betrieb von Haushaltsgeräten schlage in einem durchschnittlichen Haushalt mit jährlich rund 250 Mark zu Buche. Fey: "Zu Wechseln halten wir für die zweitbeste Möglichkeit".

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