Statistik

Verbraucherpreisindex stagnierte im Januar

Der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte "Verbraucherpreisindex für Deutschland" für Januar 2003 ist im Vergleich zum Dezember 2002 unverändert geblieben. Im Vergleich zum Januar 2002 hat er sich jedoch um 1,1 Prozent verteuert. Als Basisjahr gilt nach der Indexrevision jetzt nicht mehr 1995 sondern das Jahr 2000.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Januar 2003 gegenüber Dezember unverändert geblieben. Im Vergleich zum Januar 2002 ist der Wert um 1,1 Prozent gestiegen. Das ist der erste Wert nach der Indexrevision, denn ab sofort wird nicht mehr 1995 sondern das Jahr 2000 als Basisjahr genommen. Mit der Indexrevision 2003 wird der "Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland" unter dem neuen Namen "Verbraucherpreisindex für Deutschland (VPI)" weitergeführt.

Überdurchschnittliche Preisrückgänge im Vorjahresvergleich gab es dabei vor allem bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken. Hier wirkten sich insbesondere die Preisrückgänge bei Obst und Gemüse aus. Aufgrund der Tabaksteuererhöhung wurden Tabakwaren um 7,4 Prozent teurer. Am stärksten haben sich im Vorjahresvergleich Heizöl (plus 17,3 Prozent) und Kraftstoffe (plus 12,8 Prozent) verteuert. Dies ist auf die Erhöhung der Ökosteuer zum 1. Januar 2003, insbesondere aber auf die starke Verteuerung von Rohöl in den letzten Wochen zurückzuführen.

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