Statistik aktuell

Verbraucherpreise offenbar leicht rückläufig

Nach Angaben der Statistischen Landesämter von Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen sanken die Verbraucherpreise im Januar gegenüber dem Vormonat zwischen 0,3 und 0,4 Prozent. Gegenüber Januar 2004 ergab sich allerdings ein Anstieg der Verbraucherpreise von 1,5 Prozent bis 2,0 Prozent.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp/sm) - Die Verbraucherpreise sind zum Jahresbeginn in Deutschland offenbar leicht zurückgegangen. Nach Angaben der Statistischen Landesämter von Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen am Freitag sanken die Preise in diesen Bundesländern im Januar gegenüber dem Vormonat zwischen 0,3 und 0,4 Prozent.

Gegenüber Januar 2004 ergab sich allerdings ein Anstieg der Verbraucherpreise von 1,5 Prozent bis 2,0 Prozent. Von der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires befragte Bankenvolkswirte hatten gegenüber dem Vormonat einen Rückgang von 0,1 Prozent und auf Jahressicht einen Anstieg von 1,9 Prozent prognostiziert.

Saisonbedingt gingen im Januar gegenüber Dezember vor allem die Preise für Pauschalreisen und Beherbergungen zurück. Frischobst, Gas, Strom und Kraftstoff wurden teurer. Dagegen sanken die Preise für Kleidung sowohl gegenüber dem Vormonat als auch gegenüber dem Vorjahr. Gegenüber Januar 2004 stiegen die Preise für Tabakwaren um rund ein Viertel und für Heizöl um ein Fünftel.

Im Dezember waren die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,1 Prozent gestiegen.

Das Statistische Bundesamt wird voraussichtlich am Montag die vorläufigen Januar-Daten auf Basis der Ergebnisse von sechs Bundesländern ausweisen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Kohlebergbau

    Kohlekraftwerke erhalten doch eine Abwrackprämie

    Obwohl Wirtschaftsminister Gabriel einst sogar die Strafabgabe für alte Kohlekraftwerke in Erwägung gezogen hatte, ist er von diesem Kurs wieder komplett abgekommen. Die Betreiber der Kohlemeiler werden sieben Jahre lang von den Stromkunden mit Milliarden Euro beim Kohleausstieg unterstützt.

  • Solaranlage

    Solarstromspeicher: Bayern und NRW liegen vorn

    Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen sind besonders in den großen Bundesländern beliebt, zeigt eine Studie. Demnach haben die Deutschen in Bayern und Nordrhein-Westfalen 2014 die meisten Anlagen installiert. Die Speicher können einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität leisten.

  • Strompreise

    Trotz hoher Öl- und Kraftstoffpreise geht Teuerungsrate zurück

    Laut Statistischem Bundesamt ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im November 2004 gegenüber November 2003 um 1,8 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Oktober 2004 verringerte sich der Index somit um 0,4 Prozent. Für u.a. Strom und Fernwärme mussten die Verbraucher tiefer in die Tasche greifen.

  • Stromnetz Ausbau

    Elbe-Mulde Energie GmbH gegründet

    Die Stadtwerke Glauchau und die Energie AG Iserlohn-Menden haben eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft aus der Taufe gehoben: die Elbe-Mulde Energie GmbH, kurz: EME. Das Joint Venture ist ein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Ostdeutschland, wie es heißt. Der Fokus der Gesellschaft liegt auf der mittelständisch strukturierten Kundenlandschaft.

  • Energieversorung

    Verbraucherpreise bleiben im November stabil

    Der Verbraucherpreisindex für Deutschland ist im November 2003 gegenüber November 2002 um 1,3 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Oktober 2003 ging der Index um 0,2 Prozent zurück. Mehr als im Vorjahr mussten die Verbraucher u.a. für Haushaltsenergie (Strom plus 5,2 Prozent, Gas plus 7,3 Prozent) und nach wie vor für Tabakwaren ausgeben.

Top