Index

Verbraucherpreise im März 2002 um 1,8 Prozent gestiegen

Im Vergleich zum März 2001 müssen die deutschen Haushalte derzeit etwa 1,8 Prozent mehr für ihre Lebenshaltung ausgeben. Im Vergleich zum Februar ist eine Steigerung der Kosten von 0,2 Prozent zu verzeichnen. Obwohl Heizöl billiger ist als noch vor einem Jahr, ist es in diesem Monat wieder 6,7 Prozent teurer.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland im März 2002 ist gegenüber März 2001 um 1,8 Prozent gestiegen. Das geht aus den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen hervor. Im Vergleich zum Februar 2002 ergibt sich eine Erhöhung um 0,2 Prozent.

Die Preise für Heizöl und Kraftstoffe sind seit Jahresbeginn wieder deutlich gestiegen. Sie lagen im März 2002 8,7 Prozent über dem Niveau vom Dezember 2001. Gegenüber März 2001 ergibt sich allerdings ein Rückgang um 2,1 Prozent, womit die Mineralölerzeugnisse weiterhin - wie durchgehend seit Juli 2001 - eine preishemmende Wirkung auf die Gesamt-Jahresteuerungsrate haben. Die Preise für Heizöl lagen im März neun Prozent unter dem Stand vom Vorjahr und 6,7 Prozent über dem Stand vom Vormonat. Die Kraftstoffpreise fielen binnen Jahresfrist um 0,5 Prozent, im Monatsvergleich war ein Anstieg von 3,5 Prozent zu beobachten.

Top