Telefon-Miete

Verbraucher zahlen noch immer für alte Telefone

Auch heute noch gibt es Verbraucher, die monatlich Miete für ihr uraltes Wählscheibentelefon zahlen. Kunden der Telekom sollten deshalb ihre Rechnung auf einen solchen Posten hin überprüfen, rät die Verbraucherzentrale.

altes Telefon© B. Wylezich / Fotolia.com

Mainz/Berlin - Auch 2015 gibt es noch Verbraucher, die Miete für ihr Telefon bezahlen - insbesondere wenn sie ihren Telefonanschluss noch zu Zeiten der Bundespost beantragt haben, die bis Ende der 1980er Jahre ein Monopol auf die Vermietung solcher Endgeräte besaß. Darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin.

Telefonrechnung auf Gerätemiete hin überprüfen

Telekom-Telefonkunden sollten ihre Rechnungen deshalb noch einmal genau auf mögliche Posten für Gerätemieten hin durchsehen. In der Regel handele es sich um Beträge von zwei bis vier Euro pro Monat. Die Geräte können den Verbraucherschützern zufolge problemlos gesondert gekündigt werden.

Fetap, Actron und Dallas

Oft handele es sich bei den noch verbreiteten Miettelefonen um das graue Wählscheibenmodell Fetap (für Fernsprechtischapparat) 61(1) mit Zusatzklingel, das Tastenmodell Actron B sowie das Modell Dallas, bei dem die Tasten in die Innenseite des Telefonhörers integriert sind.

Quelle: DPA

Ausführliche Infos zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
  • Telefon Abrechnung

    Drittanbietersperre: Mobilfunker im Check

    Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat sich die Informationen zur Drittanbietersperre angeschaut, die Mobilfunker zur Verfügung stellen. Der Check zeigt, dass Kunden über Möglichkeiten, sich vor Abofallen zu schützen, nicht immer umfassend informiert werden.

  • telefonieren

    Kontrolle der Telefonrechnung wird immer wichtiger

    Verbraucherschützer warnen vor einer neuen Abzock-Masche: Statt eine Rechnung zu verschicken, buchen immer mehr Anbieter einfach über die Telefonrechnung ab - wie ein ganz normaler Telefon- oder Internetanbieter.

  • Festnetzanschluss

    Mahnungen von Telefonanbietern können unberechtigt sein

    Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt die Nutzer von Telefon-Billigvorwahlen vor unberechtigten Mahnungen von Telefonanbietern. Was aus dem Jahr 2005 oder früher stamme, sei längst verjährt, hieß es.

Top