2,4 Prozent zugelegt

Verbrauch an Primärenergieträgern wächst weiter

Die erhöhte Nachfrage nach Heizenergien sorgt für einen weiter steigenden Energieverbrauch in Deutschland. Laut aktuellen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) wurden in den ersten neun Monaten des Jahres insgesamt 351 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten an Primärenergieträgern verbraucht.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin/Köln (red) – Das waren 2,4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. So ist der Mineralölverbrauch um rund 4 Prozent gestiegen. Beim Erdgasverbrauch ist Zuwachs von fast 5 Prozent zuerkennen, wofür vor allem die im Vergleich zum Vorjahr kühlere Witterung im Frühjahr verantwortlich sei. Auch Industrie und Kraftwerke erhöhten ihren Erdgaseinsatz, wenn auch nur in einem geringem Maße.

Verbrauch an Kohle ist zurückgegangen

Der Verbrauch an Steinkohlen war in den ersten neun Monaten 2008 fast 5 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Bei Braunkohlen verminderte sich der Verbrauch um rund 3,4 Prozent. Bei beiden Energieträgern wirkten sich geringere Lieferungen an die Kraftwerke aus. Der Beitrag der Kernenergie zur Energiebilanz erhöhte sich um gut 5 Prozent.

Erneuerbare legen nur leicht zu

Auch die erneuerbaren Energien steigerten ihren Beitrag zur Energiebilanz, wenn auch nur leicht. So brachte die Wasserkraft ein stabiles Ergebnis, im Gegensatz zur Stromerzeugung aus Windenergie. Diese sank, trotz eines weiteren Zubaus von Analgen, witterungsbedingt um 2,7 Prozent.

Der Verbrauch an sonstigen Energien, darunter vor allem Holz und andere erneuerbarer Energien, nahm um 9 Prozent zu. Im Ganzen erhöhten die erneuerbaren Energien ihren Anteil am Primärenergieverbrauch in Deutschlands auf leicht 7,3 Prozent.

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