12 000 Euro

Verband kommunaler Unternehmen vergibt "Deutschen Journalistenpreis 2003"

Für Beiträge von besonderer journalistischer Qualität, in denen über kommunale Ver- und Entsorgungsunternehmen und ihre vielfältigen Infrastrukturdienstleistungen für Städte und Gemeinden berichtet wird, vergibt der Verband kommunaler Unternehmen und die 980 deutschen Stadtwerke den mit 12 000 Euro dotierten Journalistenpreis.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und die mehr als 980 Stadtwerke in Deutschland loben in diesem Jahr erneut den Deutschen Journalistenpreis aus. Ausgezeichnet werden Beiträge von besonderer journalistischer Qualität, in denen über kommunale Ver- und Entsorgungsunternehmen und ihre vielfältigen Infrastrukturdienstleistungen für Städte und Gemeinden berichtet wird.

Zu den Themenfeldern zählen die Strom-, Gas-, Fernwärme- und Wasserversorgung, die Abfall- und Abwasserentsorgung sowie innovative Geschäftsfelder, beispielsweise Telekommunikationsdienste oder Gebäudemanagement. Auch die Rolle der Stadtwerke im Wettbewerb oder die Diskussion um die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen können Gegenstand eines Wettbewerbsbeitrags sein.

Der mit insgesamt 12 000 Euro dotierte Journalistenpreis wird für Berichte, Reportagen, Features und weitere journalistische Darstellungsformen in den Kategorien Print, Hörfunk und TV vergeben. Außerdem lobt die mit Medien- und Wirtschaftsvertretern besetzte Jury einen Sonderpreis für Teilnehmer aus, die nicht älter als 30 Jahre alt sind. Am Wettbewerb teilnehmen können Journalistinnen und Journalisten, deren Beiträge zwischen dem 1. August 2002 und dem 31. Juli 2003 veröffentlicht oder gesendet wurden. Zudem haben Redaktions- und Ressortleiter, journalistische Organisationen sowie die kommunalen Unternehmen selbst die Möglichkeit, redaktionelle Beiträge vorzuschlagen. Sowohl Einzelbeiträge als auch Serien werden berücksichtigt, nicht jedoch Veröffentlichungen in Unternehmensmedien. Die Preise werden im Rahmen der VKU-Verbandstagung am 30. September 2003 in Mannheim verliehen.

Die Jury besetzen renommierte Journalistinnen und Journalisten und medienerfahrene Experten der kommunalen Wirtschaft, darunter Hagen Beinhauer (WDR Hörfunk), Kai Brettmann (RTL-Fernsehen), Gustl Glattfelder (Bundesvorstand des Deutschen Journalisten-Verbandes), Jürgen Pott (Zeitung für kommunale Wirtschaft), Kerstin Schwenn (FAZ), Robert Kreutzberger (Stadtwerke Düsseldorf AG), Rainer Pahl (Stadtwerke Baden-Baden), Christoph Preuß (GEW RheinEnergie AG, Köln) und Michael Schöneich (VKU).

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