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Verbände fordern "Energie-Soli" statt EEG-Umlage

Ein breites Bündnis aus der Wirtschaft will die Energiewende einem Bericht zufolge über einen "Energie-Soli" statt über die Ökostrom-Umlage finanzieren. Demnach solle die Finanzierung komplett neu ausgerichtet werden, um die Energiewende auf tragfähige Füße zu stellen.

Alternative Energien© asrawolf / Fotolia.com

Berlin (AFP) - "Wenn die Energiewende gelingen soll, bedarf es einer Neuausrichtung der Finanzierung", zitiert das "Handelsblatt" vom Dienstag aus einem Eckpunktepapier der sieben Branchenverbände, die die Interessen von 10.000 Unternehmen mit 2,5 Millionen Beschäftigten vertreten. Das bisher geltende Umlagesystem nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müsse ersetzt werden.

Unternehmen sehen sich im Hintertreffen

Die Unternehmen, die die Abschaffung der Umlage fordern, gehören dem Bericht zufolge überwiegend Branchen an, die nicht von der Ausgleichsregelung für energieintensive Betriebe profitieren. Derzeit wird pro Kilowattstunde Strom eine Ökostromumlage von 5,28 Cent von fast allen Stromkunden erhoben.

Alle anderen Kunden zahlen drauf

2011 summierten sich die Umlagezahlungen auf 14 Milliarden Euro, 2012 dürften es laut "Handelsblatt" rund 20 Milliarden gewesen sein. Energieintensive Unternehmen zahlen eine deutlich reduzierte EEG-Umlage, ihnen blieben dadurch 2012 Kosten von fünf Milliarden Euro erspart. Dies geht zu Lasten aller anderen Stromkunden.

Quelle: AFP

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