Konferenz

ver.di zu Gast bei der GEW RheinEnergie

50 Gewerkschaftsvertreter beschäftigten sich mit der Entwicklung der Energiewirtschaft im Zuge der Novellierung des Energierechts und der Entsorgungswirtschaft. Nun werde vom Gesetzgeber eine zügige Umsetzung der EU-Vorgaben in nationales Recht erwartet, erklärt Erhard Ott vom Bundesvorstand ver.di.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Köln (red) - Der Bundesfachbereichsvorstand Ver- und Entsorgung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di tagte zu Beginn dieser Woche in den Räumen des Kölner Energieversorgers GEW RheinEnergie. An den beiden Tagen beschäftigten sich etwa 50 Gewerkschaftsvertreter mit der weiteren Entwicklung der Energiewirtschaft im Zuge der Novellierung des deutschen Energierechts und der Entsorgungswirtschaft.

"Wir erwarten vom Gesetzgeber nun eine zügige Umsetzung der EU-Vorgaben in nationales Recht, damit die Beschäftigten in der Energiewirtschaft wieder verlässliche Rahmenbedingungen für ihre Arbeitsplätze erhalten. In der Abfallwirtschaft wenden wir uns gegen jede Form des Preis- und Lohndumpings. Beide Themen haben uns hier in Köln intensiv beschäftigt", erläuterte Erhard Ott, der im Bundesvorstand ver.di für die Ver- und Entsorgung zuständig ist.

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