Erste Verhandlungsrunde vertagt

ver.di fordert mehr Geld für E.ON-Energie-Beschäftigte

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert ab dem kommenden Jahr 4,5 Prozent Lohnzuwachs für die rund 26.000 Beschäftigten der E.ON Energie AG. Das Unternehmen befinde sich in einer "ausgezeichneten wirtschaftlichen Lage", die Produktivität sei "enorm gestiegen" - das soll sich nun in der Lohntüte der Mitarbeiter widerspiegeln.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Hannover (red) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die rund 26.000 Beschäftigten der E.ON-Energie AG ab kommendem Jahr 4,5 Prozent mehr Geld. "Die E.ON Energie AG befindet sich in einer ausgezeichneten wirtschaftlichen Lage, die Produktivität ist enorm gestiegen. Erwirtschaftet wird der Erfolg von den Kolleginnen und Kollegen. Daher ist unsere Forderung vollkommen angemessen", sagte ver.di-Verhandlungsführer Erhard Ott.

Im Anschluss an die Aufstellung der Forderungen wurden die Verhandlungen gestern in Hannover aufgenommen - und am Abend zunächst ergebnislos vertagt. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 10. November statt.

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