Weitere Zusammenarbeit

ver.di bedauert Scheitern der "neuen Kraft"

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sieht in der gescheiterten "neuen Kraft" vertane Chancen für Arbeitsplätze und Entwicklungsmöglichkeiten.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bedauert das Scheitern der Verhandlungen über die Bildung eines großen nordostdeutschen Energiekonzerns "Neue Kraft" aus Bewag, HEW, Veag und Laubag. "Hier werden Chancen für neue Arbeitsplätze und Entwicklungsmöglichkeiten für die Unternehmen vertan", kritisierte der Energieexperte im ver.di-Bundesvorstand Erhard Ott die Entscheidung der Anteilseigner gegen die Bildung eines solchen Konzerns. "Die Beschäftigten haben große Sorge, dass sie nun die Zeche bezahlen sollen."

Ott forderte die beteiligten Unternehmen auf, gemeinsam mit den Anteilseignern andere Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln. "Wir haben die Bildung der Neuen Kraft im Interesse der Arbeitsplätze und der Perspektiven der Beschäftigten unterstützt. Jetzt müssen andere Wege gefunden werden, um diese Energieversorger für den liberalisierten Markt wettbewerbsfähig zu halten."

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