VEAG-Minderheitsbeteiligung für ostdeutsche Stadtwerke?

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
In den Streit zwischen E.ON, HEW und Vattenfall auf der einen und Southern Energy und Land Berlin auf der anderen Seite um den Verkauf der E.ON-Anteile am Berliner Energieversorger Bewag schalten sich jetzt auch die ostdeutschen Stadtwerke ein: Sie wollen an der Errichtungen eines vierten großen Energiekonzerns rund um die Vereinigte Energiewerke AG (Veag) beteiligt werden. Für dieses Vorhaben liege eine Art Absichtserklärung vor, die von den Chefs der regionalen Versorger in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Halle und Magdeburg unterschrieben worden ist. Das bestätigte der Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, Hans-Joachim Klein, der Tageszeitung "Lausitzer Rundschau" (Freitagausgabe).


"Wir sind nicht so vermessen, uns für eine ernsthafte Konkurrenz zu halten", sagte Klein. Aber die Unternehmen seien daran interessiert, "einen Fuß in die Tür zu kriegen". Dabei sollten ihnen die guten Marktkenntnisse, die weitreichenden Vertriebskapazitäten und ein großer Kundenstamm behilflich sein. Vertreter der Stadtwerke seien mit den Verkäufern der Veag- und Laubag-Anteile im Gespräch, versicherte Klein. Zugleich werde augenblicklich versucht, weitere Stadtwerke für das gemeinsame Engagement zu gewinnen.

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