Entwicklung der Umlagen

VDN veröffentlicht Prognose für EEG und KWKG

In seiner Prognose zur weiteren Entwicklung der Umlagen gemäß des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) erwartet der VDN eine Erhöhung der EEG-Quote wegen des steigenden Zubaus an Windenergie. Zudem würde der KWK-Zuschlag auf die Netznutzungsentgelte auf Strommengen bis 100 000 Kilowattstunden angepasst.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Verband der Netzbetreiber (VDN) im VDEW hat für das Jahr 2003 detaillierte Prognosen zur weiteren Entwicklung der Umlagen gemäß des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) erstellt.

Der VDN erwartet eine Erhöhung der EEG-Quote wegen des weiter steigenden Zubaus an Windenergie. Die Durchschnittsvergütung verbleibt dabei wegen der einsetzenden Degression der Mindestvergütungen auf dem gegenwärtigen Niveau. Nach Zusammenfassung der detaillierten EEG-Prognosen in den einzelnen Regelzonen der ÜNB ergibt sich somit eine EEG-Quote für 2003 von 6,64 Prozent mit einer Durchschnittsvergütung von 8,81 Cent pro Kilowattstunde.

Der KWK-Zuschlag auf die Netznutzungsentgelte auf Strommengen bis 100 000 Kilowattstunden pro Jahr wird zum 1. Januar 2003 angepasst. Der neue Zuschlag basiert auf Prognosen von nun vorliegenden Daten über KWK-Einspeisemengen und über die Abgabe an Letztverbraucher in den Regelzonen der Übertragungsnetzbetreiber. Insgesamt berechnet sich als KWK-Zuschlag ab 1. Januar 2003 ein Wert von 0,31 Cent pro Kilowattstunde.

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