Im September

VDN-Infotag zur neuen EEG-Richtlinie

Der Infotag am 14. September in Hannover stellt die neue VDN-Richtlinie "EEG-Erzeugungsanlagen am Hoch- und Höchstspannungsnetz - Leitfaden für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien am Hoch- und Höchstspannungsnetz in Ergänzung zu den NetzCodes" vor.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt (red) - Am 14. September veranstaltet der VDN in Hannover einen Informationstag zur neuen VDN-Richtlinie "EEG-Erzeugungsanlagen am Hoch- und Höchstspannungsnetz - Leitfaden für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien am Hoch- und Höchstspannungsnetz in Ergänzung zu den NetzCodes".

Veranstaltungsbeschreibung: Für den Anschluss von Erzeugungsanlagen an das öffentliche Netz standen bisher zwei VDEW-Richtlinien zur Verfügung, die entsprechende Vorgaben für die Nieder- und Mittelspannung enthielten. Durch den rasanten Ausbau der Windenergieanlagen (WEA) reicht speziell hierfür das bestehende Regelwerk nicht mehr aus. Der Lenkungsausschuss Netztechnik des VDN hatte daher eine Projektgruppe (PG) damit beauftragt, die bestehenden Richtlinien durch eine solche für die Hoch- und Höchstspannung zu ergänzen.

Inzwischen ist die VDN-Richtlinie "EEG-Erzeugungsanlagen am Hoch- und Höchstspannungsnetz - Leitfaden für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien am Hoch- und Höchstspannungsnetz in Ergänzung zu den NetzCodes" erschienen und wird an diesem Infotag vorgestellt.

Es zeigte sich schnell, dass man nicht einfach nur auf der Mittelspannungsrichtlinie aufbauen konnte, sondern dass man mit dieser Richtlinie technisches Neuland betrat. Zwar sind einige Gesichtspunkte in dem übergeordneten TransmissionCode festgeschrieben und man konnte auch auf Netzanschlussregeln von Übertragungsnetzbetreibern zurückgreifen, aber speziell zum dynamischen Verhalten im Störungsfall waren weitere umfangreiche Diskussionen und auch Simulationen erforderlich.

Bei den intensiven Fachdiskussionen und den Simulationsrechnungen, wobei jeweils auch die Hersteller mit eingebunden waren, wurde schnell klar, dass es beim Verhalten der WEA am Hoch- und Höchstspannungsnetz zu einem vollständigen Paradigmenwechsel kommen muss, um die Netzstabilität gewährleisten zu können. Dies stellt entsprechende Anforderungen an neu zu errichtende Anlagen.

Die Veranstaltung richtet sich an die Fachleute der Netzbetreiber, die vornehmlich mit der Netzplanung und der Einbindung der WEA in den Netzbetrieb betraut sind, an Ingenieurbüros und Betreiber, sowie an Hersteller von WEA und Komponenten. Sie vermittelt den betroffenen Fachleuten die erforderlichen Hintergrundinformationen, um die neuen Anforderungen nachvollziehen zu können.

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