Veranstaltungshinweis

VDN Informationstag: Die neue Selbstverpflichtung zu SF6

Der VDN veranstaltet einen Informationstag zum Thema SF6. Dabei werden den Teilnehmern Inhalte, Ziele und die praktische Bedeutung der Selbstverpflichtung vorgestellt, auch auf die Kriterien für die Auswahl von Schaltanlagen und -geräten soll eingegangen werden. Die Veranstaltung findet am 19. Oktober in Fulda statt.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Das Thema dieses Informationenstages des Verband der Netzbetreiber – VDN – e.V. beim VDEW ist ein verantwortungsvoller Umgang mit SF6 in der Energieübertragung und -verteilung. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, was Netzbetreiber dabei zu beachten haben.

Die Veranstaltung findet am 19. Oktober im Hotel Esperanto in Fulda statt. Der Infotag richtet sich an Verantwortliche und Mitarbeiter von Betreibern und Herstellern elektrischer Anlagen und Betriebsmittel zur Energieübertragung und -verteilung. Die Teilnahmegebühr für Teilnehmer aus VDN-, VIK- und ZVEI-Mitgliedsunternehmen beträgt 500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, Nicht-Mitglieder zahlen 880 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Aus der Veranstaltungsbeschreibung:

Im Juni 2005 wurde die von den Verbänden VDN, VIK und ZVEI sowie von Solvay Fluor als SF6-Hersteller erneuerte Selbstverpflichtung dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit übergeben. Die zweite Selbstverpflichtung, die die Vereinbarung aus dem Jahr 1997 ablöst, sichert die zukünftige Einsetzbarkeit von SF6 in der Energietechnik.

Den Teilnehmern werden die Inhalte, Ziele und die praktische Bedeutung der Selbstverpflichtung vorgestellt. Neben einem Überblick über aktuelle Studien (Ecofys, Ökobilanzen HS/MS, etc.) werden die Perspektiven von SF6 und die derzeit geltenden Gesetze und Vorschriften erörtert. Die aus der Selbstverpflichtung resultierenden Maßnahmen während des gesamten Lebenszyklus der Schaltanlagen und -geräte werden näher erläutert. Dabei wird insbesondere auf die Kriterien für die Auswahl von Schaltanlagen und -geräten sowie das von den Betreibern durchzuführende Monitoring eingegangen. Die Referenten waren an der Ausarbeitung der Selbstverpflichtung beteiligt.

Nach der Begrüßung und Einführung in das Thema durch den Tagungsleiter steht ein Vortrag zu dem Thema "Einsatz von SF6 als Isolier- und Löschgas" auf dem Programm. Des Weiteren wird unter anderem über den "Stand der Gesetzgebung EU-F-Gas-Verordnung" sowie "Maßnahmen im Lebenszyklus" informiert.

Weiterführende Links
Das könnte Sie auch interessieren
  • Wasser sparen

    Warmwasser: Kosten im Sommer überprüfen

    Heizkosten fallen bei vielen Haushalten auch im Sommer an, selbst wenn die Heizungen gar nicht laufen. Das ist dann der Fall, wenn die Heizungsanlage auch für die Warmwasserversorgung zuständig ist. Deshalb eignen sich die Sommermonate bestens, um einmal die Kosten zu überschlagen.

  • Energiekosten

    Infos zum Energieverbrauch helfen sparen

    Mieter, die monatlich Informationen zu ihrem Heizungsverbrauch erhalten, benötigen im Durchschnitt neun Prozent weniger Energie als ihre Nachbarn. Das ist das Ergebnis eines Tests, den 140 Haushalte in der Heizperiode 2013/14 durchführten. Das Management von Energiedaten kann also tatsächlich beim Sparen helfen.

  • Strom sparen

    Zuteilung - Fragen - Antworten: VDEW-Infotag zum Emissionshandel

    Der VDEW setzt in Kooperation mit dem VWEW seine Reihe der Veranstaltungen zum Emissionszertifikatehandel fort. Bei der Veranstaltung "Herausforderung CO2-Zertifikatehandel: Zuteilung – Fragen – Antworten" werden Fragen geklärt, die durch die Zuteilung der Emissionsberechtigungen aufgekommen sind.

  • Hochspannungsmasten

    Gesetzesentwurf zur Überwachung radioaktiver Strahlenquellen beschlossen

    Durch ein neues Gesetz zur Überwachung hochradioaktiver Strahlenquellen leistet Deutschland nach Aussagen von Bundesumweltminister Jürgen Trittin einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit. Schwerpunkt der vorgeschlagenen Regelungen sei ein neues zentrales Register beim Bundesamt für Strahlenschutz.

  • Strompreise

    Endlager: Regierung will sich mit EVUs einigen

    Die Bundesregierung hat mitgeteilt, dass sie dem Bundesrechnungshof ein neues Konzept zur Endlagerung radioaktiver Abfälle zur Prüfung übergeben hat. Dennoch strebe sie eine Verständigung mit den beteiligten Energieversorgern an. Wann eine Entscheidung fällt, ist derzeit jedoch noch unklar.

Top