Auslegung

VDN ergänzt EEG

Der Verband der Netzbetreiber (VDN) hat zum PV-Vorschaltgesetz eine Ergänzung der EEG-Verfahrensbeschreibung erarbeitet und im Internet veröffenticht. Sie soll einen Beitrag zu größtmöglicher Transparenz bei der Umsetzung des EEG leisten. Der Kommentar enthält auch Auslegungen des Gesetzestexts.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Zur Umsetzung des am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen "Zweiten Gesetzes zur Änderung des Eneuerbare-Energien-Gesetzes" (PV-Vorschaltgesetz) hat der Verband der Netzbetreiber (VDN) eine Ergänzung die EEG-Verfahrensbeschreibung erarbeitet.

Die Verfahrensbeschreibung soll einen Beitrag zu größtmöglicher Transparenz bei der Umsetzung des EEG leisten. Die gem. Paragraph 11 Abs. 4 abnahme- und zahlungspflichtigen Letztversorger bzw. letztlich die Stromverbraucher sollen sich sicher sein können, dass nicht auf ihre Kosten durch die Netzbetreiber leichtfertig Ausgleichszahlungen in rechtlich zweifelhaften Fällen geleistet werden und dass die Netzbetreiber die ihnen vom Gesetzgeber zugewiesene Treuhänderfunktion korrekt wahr nehmen.

Die Ergänzung mit Auslegungen des Gesetzestextes sowie Beispielen zur Vergütung von Strom aus PV-Modulen, wurden jetzt im Internet veröffentlicht.

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