Terminhinweis

VDN-Dialog zur EnWG-Neufassung

Beim VDN-Dialog am 4. November in Berlin und am 9. November in Fulda gilt den künftigen Anforderungen an ein funktionsfähiges Regulierungsmanagement seitens der Netzbetreiber sowie der Umsetzung der konkreten Entflechtungsvorgaben im künftigen EnWG ein besonderes Augenmerk.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt/Main (red) - Der VDN veranstaltet am 4. November in Berlin und am 9. November in Fulda einen Dialog zum Thema "Die Neufassung des EnWG und die konkreten Anforderungen an die Netzbetreiber.

Aus der Programmbeschreibung:

Die Novellierung des EnWG mündet in die Zielgerade. Hauptthemen des weiteren parlamentarischen Verfahrens im Bundestag, Bundesrat und ggf. Vermittlungsausschuss werden die Frage der Vorab-Genehmigung der Netznutzungsentgelte für jeden einzelnen Netzbetreiber sowie das Verhältnis zwischen zentraler und föderaler Regulierung, d. h. eine mögliche Flankierung der RegTP durch Landesregulierungsbehörden, sein.

VDN und VWEW bieten die Möglichkeit zum Dialog untereinander und zur Beantwortung der konkreten Fragen und Anforderungen an die Netzbetreiber. Besonderes Augenmerk gilt dabei den künftigen Anforderungen an ein funktionsfähiges Regulierungsmanagement seitens der Netzbetreiber sowie der Umsetzung der konkreten Entflechtungsvorgaben im künftigen EnWG. Das EnWG setzt insofern Leitplanken, innerhalb derer für die Netzbetreiber Handlungsspielräume verbleiben. Die unterschiedlichen Handlungsalternativen für Netzbetreiber sollen dabei praxisorientiert diskutiert werden.

Ferner ist für die Branche von höchstem Interesse, wie künftig die Regulierung des Netzbetriebes aus der Sicht der REGTP funktionieren wird. Den Befugnissen der REGTP stehen korrespondierende Pflichten der Netzbetreiber gegenüber, ohne dass diese allerdings gegenüber der REGTP rechtsschutzlos wären. Hier gilt es, sich frühzeitig auf die "Regulierungsphilosophie" der RegTP im Allgemeinen sowie ihre Aufgaben und Instrumente im Besonderen einzustellen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung steht die konkrete Umsetzung der Entflechtungsvorgaben in den Unternehmen im Vordergrund. Diese haben Auswirkungen auf grundsätzliche Fragestellungen bei der allgemeinen Versorgung/Grundversorgung, dem künftigen Abschluss und der Ausgestaltung von Konzessionsverträgen sowie die Frage, welcher Energieeinsatz künftig Netzbetreibern noch möglich ist.

Abschließend wird an den Beispielen zweier Energieversorgungsunternehmen und ihrer ganz konkreten Erfahrungen bei der Umsetzung sowohl das gesellschaftsrechtliche Unbundling als auch das informatorische bzw. organisatorische Unbundling vorgestellt.

Fachkundige Referenten aus der Praxis garantieren neueste und anwendungsbezogene Informationen für Entscheidungsträger in den Unternehmen.

Die Veranstaltung richtet sich an Vorstände, Geschäftsführer, Leiter und leitende Mitarbeiter von Netzbetreibern, insbesondere der Bereiche Netzwirtschaft, Netzmanagement, Netzvertrieb und Netztechnik. Weiterhin angesprochen sind Verantwortliche und Mitarbeiter aus den Bereichen Unternehmensentwicklung, Recht, Abrechnung und Datenmanagement.

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