Stromwirtschaft zum Klimaschutz mit KWK

VDEW: Konzept zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung auf gutem Weg

Vor Ostern hat Bundeswirtschaftsminister Müller die Frist für einen Vorschlag der Stromwirtschaft zur Förderung der umweltfreundlichen Stromerzeugungsart Kraft-Wärme-Kopplung verlängert. Der Verband der Elektrizitätswirtschaft ist zuversichtlich, dass bald alle strittigen Fragen geklärt sind.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Die deutschen Stromversorger haben Annäherung bei den Eckpunkten zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung erzielt. Dies teilte der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) mit, nachdem Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) vor Ostern die Frist für einen Kompromiss bis zum 15. Mai verlängert hat. Günter Marquis, Präsident des VDEW und Gerhard Widder, Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) sagten zu, alles daran zu setzen, ein Branchenkonzept bis zum 15. Mai abzuschließen.


In einigen wesentlichen Fragen gebe es noch Klärungsbedarf. Dies gelte insbesondere für Höhe und Dauer der Förderung. "Deshalb ist es gut, dass die Minister der Branche jetzt Zeit eingeräumt haben, ihre intensiven und zielführenden Verhandlungen fortzusetzen", erklärten VDEW und VKU in einer gemeinsamen Stellungnahme. Wichtige energiepolitische Weichenstellungen zum Klimaschutz dürften nicht übers Knie gebrochen werden, wenn sie die Effizienz-Kriterien erfüllen sollen. Grundlage des Konzepts sei ein Bonusmodell, mit dem Mehrkosten der Kraft-Wärme-Kopplung, die im liberalisierten Strommarkt in den nächsten Jahren nicht erlöst werden können, zumindest teilweise ausgeglichen werden sollen.

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