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VDEW: Energieeffizienz zur Weihnachtszeit

Der bewusste Umgang mit Strom kann nach auch in der Weihnachtszeit zu einer spürbaren Entlastung der Stromrechnung beitragen. Darauf weist der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) hin. Anhand einiger Beispiele zeigt er mögliche Sparpotentiale bei der Festbeleuchtung auf.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - "Trotz aller Vorfreude auf Weihnachten ist es leicht, auch während der Festtage Energie zu sparen. Wenn Lichterketten und sonstige weihnachtliche Beleuchtungen täglich erst dann eingeschaltet werden, wenn es auch wirklich dunkel ist, dann senkt das spürbar den Stromverbrauch", erläutert VDEW-Hauptgeschaäftsführer Eberhard Meller. Eine stromeffiziente Alternative seien auch LED-Lichterketten, die wesentlich weniger Strom verbrauchen als herkömmliche Weihnachtsbeleuchtungen.

Jede gesparte Kilowattstunde (kWh) bedeute im Bundesdurchschnitt 19 Cent mehr für die Haushaltskasse. So verbraucht eine Lichterkette mit 35 Lämpchen mit je ein Watt in der Zeit vom 1. Advent bis zum 6. Januar im Dauerbetrieb rund 30 kWh Strom. Mit dieser Strommenge könnten 450 Hemden gebügelt oder 2.100 Tassen Kaffee gekocht werden, so der VDEW.

Ein Lichtschlauch mit einer Länge von zehn Metern verbrauche in der Weihnachtszeit etwa 130 kWh Strom. Dies reicht nach VDEW-Berechnungen, um an 130 Tagen ein Mittagessen für vier Personen zu kochen oder einen 300-Liter-Kühlschrank 260 Tage lang zu betreiben. Die Weihnachtsbeleuchtung in Berlin auf dem Kufürstendamm und Unter den Linden benötigt laut VDEW zum Beispiel in jedem Jahr rund 250.000 kWh Strom.

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