Terminhinweis

VDE/HSE-Fachtagung: Regenerative Energien als Herausforderung für das Handwerk

Die VDE/HSE-Fachtagung, die im Rahmen des Jahrs der Technik 2004 am 2. November in Darmstadt stattfindet, soll den Dialog zwischen südhessischen Energieversorgern und Netzbetreibern sowie Betreibern von Eigenerzeugungsanlagen und dem Handwerk fördern.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Darmstadt (red) - Der VDE Rhein-Main und die HEAG Südhessische Energie AG veranstalten am 2. November in Darmstadt eine Fachtagung mit Ausstellung. Thema: "Regenerative Energien in der Region - Herausforderung für das Handwerk" zum Jahr der Technik 2004.

Aus der Programmbeschreibung:

Die Energietechnik ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Deutschland zählt in diesem Bereich zu einem der führenden Technikstandorte weltweit. Die Basis dafür bilden die klassischen Großkraftwerke, die mit den Primärenergiequellen Kohle, Öl, Gas und Uran betrieben werden. Sie sorgen für eine sichere und zuverlässige Versorgung mit Strom und Wärme.

Zu den Schlüsseltechnologien der Zukunft gehören auch die regenerativen Energien. Sie werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten einen höheren Anteil an der Energieversorgung in Deutschland und in Hessen übernehmen und ihren Beitrag für eine nachhaltige Technologieentwicklung leisten.

Die VDE/HSE-Fachtagung soll den Dialog zwischen südhessischen Energieversorgern und Netzbetreibern sowie Betreibern von Eigenerzeugungsanlagen und dem Handwerk fördern. Es werden unter anderem die Probleme aufgezeigt, die der Anschluss von leistungsstarken Eigenerzeugungsanlagen (z. B. Wind-, BHKW- und Photovoltaikanlagen) an das öffentliche Stromnetz den Netzbetreibern bereiten.

Ebenso werden die Arbeitsabläufe bei der Planung und der Installation von Eigenerzeugungsanlagen dargestellt und versicherungstechnische Aspekte erläutert. Einen Schwerpunkt bildet die Vorstellung neuer Berufsbilder im Bereich der regenerativen Energien.

Die Fachtagung richtet sich an Mitarbeiter von Energieversorgungsunternehmen und Versorgungsnetzbetreibern. Ebenso angesprochen sind Meister und Gesellen in Handwerksbetrieben des Installationshandwerks für Strom, Gas und Wärme, Ingenieure von Planungsbüros sowie Studenten und die interessierte Öffentlichkeit.

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