Spartipp

VBEW: Mit Energiesparlampen Strom und Geld sparen

In der dunklen Jahreszeit müssen Licht und Lampen wieder früher eingeschaltet werden. Der steigende Energieverbrauch durch Beleuchtung macht dabei bis zu 14 Prozent des Stromverbrauchs zu Hause aus. Mit dem richtige Licht lässt sich Geld sparen. Der Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft (VBEW) gibt dazu Tipps.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

München (red) - Energiesparlampen verbrauchen bei gleicher Helligkeit wie normale Glühbirnen rund 80 Prozent weniger Strom, so der VBEW. Durch die 15-mal längere Lebensdauer (15.000 Stunden) lassen sich mit einer Energiesparlampe bis zu 125 Euro im Vergleich zu einer 60 Watt-Glühbirne einsparen.

Argumente gegen Energiesparlampen - teuer, unangenehmes Licht, zu groß und nicht besonders ansehnlich - gelten nicht mehr. Die Anschaffungskosten sind stark gesunken, das Design ist attraktiver und die Lampen deutlich kleiner geworden. Durch warme Farbtöne lässt sich in allen Räumlichkeiten ein behagliches Ambiente erreichen.

Energie sparen lässt sich auch mit stabförmigen Leuchtstofflampen. Sie erzeugen die gleiche Helligkeit wie Glühlampen jedoch mit nur einem Zehntel an Energieverbrauch. Auch Leuchtstofflampen werden mittlerweile in warmen Lichttönen angeboten. Damit lassen sie sich in Wohnräumen oder Büros einsetzen, aber auch im Keller oder dem Dachboden.

Im Vergleich zu Energiesparlampen lässt sich mit Halogenlampen nur wenig Strom sparen. Gegenüber normalen Glühbirnen liefern sie allerdings bei gleichem Stromverbrauch ein etwa doppelt so helles Licht. Durch die starke Bündelung ihres Lichts werden jedoch oft mehr Lampen benötigt als bei einer Beleuchtung mit Energiesparlampen.

Achten Sie bei Energiesparlampen auch auf die Energieverbrauchskennzeichnung durch das EU-Label. Die Verbrauchsklasse A bedeutet die beste Energieeffizienz. Tauschen Sie zuerst bei den Lampen die Glühbirnen durch Energiesparlampen aus, die täglich am längsten brennen. Grundsätzlich gilt, dass gerade nicht benötigte Lampen ausgeschaltet werden.

Zusatztipp: Auch Farben erhellen Räume. Die richtige Farbauswahl für Wand und Decken spart einige Watt Lichtleistung ein. Nutzen Sie helle Farben, die das Licht besser reflektieren.

Weiterführende Links
Das könnte Sie auch interessieren
  • Energiepreise

    Heizanlage austauschen und von Rekordzuschüssen profitieren

    Veraltete Heizanlagen in Deutschland kosten unnötig Geld und schaden dem Klima. Um dem entgegenzuwirken und die Klimaziele voranzubringen, hat der Bund die Zuschüsse für den Austausch alter Anlagen immer weiter erhöht.

  • Energiewirtschaft

    Experten: Industrie muss mehr in das Energiesparen investieren

    Das Energiesparen ist laut Experten in der Industrie noch immer nicht wirklich angekommen. Dabei wird hier fast die Hälfte des Stroms verbraucht. Großkonzern Bosch zeigt wie es geht: Das Unternehmen setzt auf Transparenz bei dem Thema und will so auch die Mitarbeiter motivieren.

  • Hochspannungsleitung

    VDEW: Keine Sparwirkung durch Zeitumstellung

    "Die Zeitumstellung spart so gut wie keine Energie. Die Stromversorger können bereits seit Jahren keine Sparwirkung durch den Dreh am Zeiger erkennen", so Eberhard Meller, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), zur Umstellung von Sommer- auf Winterzeit am Sonntag.

  • Stromnetz Ausbau

    EcoTopTen aktualisiert Marktübersichten

    Das Freiburger Öko-Institut hat seine ökologische Bestenliste "EcoTopTen" für Kühl- und Gefriergeräte, Energiesparlampen und Telefontarife mit kostenloser virtueller Anrufbeantworter-Funktion aktualisiert und erweitert. Sie sind wie gehabt online abrufbar und geben einen guten Überblick.

  • Energieversorung

    Pilotprojekt: Rechnung inklusive Stromspartipps

    Im Juli 2006 haben mehr als 6000 Kunden der Stadtwerke Heidelberg anlässlich eines Modellversuchs eine ergänzte "informative Stromrechnung" erhalten, die Vergleichsinformationen und Hinweise zum stromsparenden Verhalten bietet. Sie soll zu mehr Energieeffizienz in privaten Haushalten führen.

Top