Synergien

Vattenfall strukturiert Kernkraftbereich um

Die Geschäftsführung für die Kernkraftwerke Brunsbüttel (KKB) und Krümmel (KKK) ist von der Vattenfall Europe Nuclear Power GmbH (VENP) auf die Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH (VENE) übergegangen. Zudem wurden die von der Vattenfall Europe AG an den Kernkraftwerken gehaltenen Anteile auf die VENE übertragen.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - Zu Ende Juni ist die Umstrukturierung im Nuklearbereich der Vattenfall Europe AG vollzogen worden. Die Geschäftsführung für die Kernkraftwerke Brunsbüttel (KKB) und Krümmel (KKK) ist von der Vattenfall Europe Nuclear Power GmbH (VENP) auf die Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH (VENE) übergegangen.

Zugleich wurden die von der Vattenfall Europe AG an den Kernkraftwerken Brunsbüttel, Krümmel, Brokdorf und Stade gehaltenen Gesellschaftsanteile auf die VENE übertragen. Die VENE tritt damit als Zwischenholding auf, in der die unternehmerische Führung der Kernkraftaktivitäten bei Vattenfall Europe gebündelt ist. Die VENE ist eine hundertprozentige Tochter der Vattenfall Europe AG und hat ihren Sitz in Hamburg.

Die Kernkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel haben zwei Gesellschafter, die VENE und die E.ON Kernkraft GmbH. Alleinvertretungsberechtigte Gesellschafterin ist jeweils die VENE, die drei Geschäftsführer hat. Dr. Bruno Thomauske nimmt als technischer Geschäftsführer der VENE auch die Strahlenschutzverantwortung für beide Kernkraftwerke wahr. Kaufmännische Geschäftsführer sind Gunther Müller für Brunsbüttel und Dr. Ansgar Peiss für Krümmel.

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