Partnerschaft für's Brandenburger Tor

Vattenfall-Gruppe steigert Umsatz und Ergebnis

Der schwedische Energieversorger Vattenfall AB, Muttergesellschaft der Vattenfall Europe AG, hat nach den heute in Stockholm vorgelegten Geschäftszahlen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2003 ihren Umsatz weiter gesteigert und weitere Ergebnisverbesserungen erzielt. Die deutsche Tochter stellte zudem ihr Engagement für das Brandenburger Tor in Berlin vor.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die Nettoumsatzerlöse der Vattenfall-Gruppe stiegen von Januar bis September 2003 auf 8.930 Millionen Euro im Vergleich zu 7.880 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 272 Millionen Euro auf 1.217 Millionen Euro. Im Zeitraum Januar bis September 2002 lag das Betriebsergebnis 945 Millionen Euro. Der Umsatz der in der Vattenfall Europe AG zusammengefassten deutschen Konzerngesellschaften stieg um zehn Millionen Euro auf 5.064 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis in Deutschland erhöhte sich um 96 Millionen Euro auf 506 Millionen Euro.

Die Ergebnisverbesserung beruht laut Unternehmensangaben wesentlich auf Kosteneinsparungen durch die erfolgreiche Umstrukturierung und Integration von Vattenfall Europe und zudem auf höheren Strompreisen im deutschen Markt, ausgelöst vor allem durch die niedrigen Temperaturen Anfang des Jahres und die Hitzewelle im Sommer. Die eigene Stromerzeugung belief sich auf 54,7 Terawattstunden. Die Mitarbeiterzahl in Deutschland betrug am 30.September 21.917.

Gleichzeitig unterzeichnete Dr. Klaus Rauscher, Vorstandsvorsitzender Vattenfall Europe AG, heute einen zehnjährigen Partnerschaftsvertrag für das Brandenburger Tor, das Wahrzeichen der Hauptstadt Berlin. "Wir haben eine gesellschaftliche Verpflichtung für eine lebenswerte Umwelt, für sozialen Ausgleich und für kulturelle Belange. Besonders in Zeiten schwieriger Haushaltslagen sollten wir als Bürger und als Unternehmen gelegentlich wieder die Frage aufwerfen, was wir für den Staat und für das Gemeinwohl tun können. Wir sollten uns rückbesinnen auf die dahinter stehenden Werte, nämlich: Subsidiarität und Solidarität", erläuterte Rauscher das Engagement.

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