Regenerative Energie

Vattenfall beurteilt Offshore-Windenergie zurückhaltend

Tuomo Hatakka, der Europachef des Energieunternehmens Vattenfall, äußerte sich zurückhaltend über die Entwicklung von Windparks im Meer. Der Anteil an Offshore-Windenergie wird laut Hatakka wohl langsamer wachsen als gedacht. Der Konzern glaubt zwar an Windkraft, will jedoch nicht auf Kohle verzichten.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt am Main (afp/red) - Der Europachef des Stromkonzerns Vattenfall, Tuomo Hatakka, hat sich zurückhaltend über die Entwicklung von Windparks im Meer geäußert. "Der Anteil von Offshore-Wind wird langsamer wachsen, als viele denken", sagte Hatakka der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Mittwoch. Sein Konzern glaube zwar an die vor den Küsten installierten Windparks, will sich aber nicht von Kohle als Energieträger verabschieden. Vattenfall baut nach Angaben Hatakkas derzeit zwei Kohlekraftwerke in Deutschland.

Hatakka fordert CCS-Technik

Umweltschützer kritisieren Kohlekraftwerke wegen ihres hohen Ausstoßes des klimaschädlichen Treibhausgases CO2. Die CO2-Emissionen seien ein Problem, räumte der Europa-Chef des schwedischen Energieunternehmens ein. Deswegen müsse die CCS-Technik zur Speicherung von CO2 unter der Erde genutzt werden, forderte Hatakka. Beim umstrittenen CCS-Verfahren wird das Treibhausgas CO2 aus den Abgasen von Kraftwerken herausgefiltert, verflüssigt und dann unterirdisch gespeichert.

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