VASA Energy begrüßt steuerliche Gleichstellung von Gaskraftwerken

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com
Zum gestrigen Kabinettsbeschluss über die ökologische Steuerreform erklärt Dr. Herbert Aly, Geschäftsführer des deutsch-schwedischen Energieversorgers VASA Energy:



"Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Fortführung der ökologischen Steuerreform enthält unter anderem den künftigen Wegfall der Brennstoffsteuer für Erdgas in hocheffizienten Gaskraftwerken. Damit entfällt die bisher praktizierte Diskriminierung von Erdgas im Verhältnis zu den Primärenergieträgern Kohle und Atom. Mit dieser sinnvollen Maßnahme wird nicht nur eine wettbewerbsrechtlich bedenkliche Praxis beendet. Sie macht zugleich den Weg frei fuer die ökonomisch und ökologisch gebotene Modernisierung des deutschen Kraftwerksparks und damit eine nachhaltige Stärkung des Energiestandorts Deutschland.



VASA Energy hat das Ende der Erdgas-Diskriminierung seit Beginn der Diskussionen um einen neuen Energiekonsens mit Nachdruck eingefordert. Das Unternehmen vollzieht zur Zeit das Genehmingungsverfahren für ein modernes Gaskraftwerk mit 1200 MW Leistung am Standort des ehemaligen DDR-Atomkraftwerks Greifswald/ Lubmin. Dieses hocheffiziente Gaskraftwerk auf der Basis der Gas- und Dampf-Technologie ist das erste derzeit in Realisierung befindliche Erdgas-gefeuerte Kraftwerk für die öffentliche Stromversorgung in Deutschland. Es umfasst ein Investitionsvolumen von ca. einer Milliarde DM und soll Anfang 2003 ans Netz gehen. Eine Beibehaltung der Brennstoffsteuer auf Erdgas hätte dieses exemplarische Konversionsprojekt mit seiner großen Bedeutung für die deutsche Energiewirtschaft und speziell für das Land Mecklenburg-Vorpommern erheblich in Frage gestellt."

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