Van Miert kontra Stromeinspeisungsgesetz

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Ärger droht der Bundesregierung vom scheidenden EU-Wettbewerbskomimissar
Karel van Miert, der wegen des neuen Stromeinspeisungsgesetzes gegen
Deutschland ein Verfahren eröffnen möchte. Das Gesetz verpflichtet
Stromversorger, beispielsweise Windmüllern über dem Markt liegende
Vergütungen für den angelieferten Strom zu bezahlen. Damit hat nach Ansicht
van Mierts Deutschland eine unerlaubte Beihilfe geschaffen. Allerdings
plädiert der EU-Kommissar prinzipiell dafür, erneuerbare Energie zu
unterstützen.


(ots)

Das könnte Sie auch interessieren
  • Energieversorung

    Zuteilungspläne fehlen: Emissionshandel gerät unter Zeitdruck

    Die Fristen sind längst abgelaufen und doch liegen der EU-Kommission noch längst nicht alle Zuteilungspläne für den Handel mit Abgas-Zertifikaten vor. In den nächsten Wochen will Brüssel entscheiden, wie weiter vorgegangen wird. Denn auch die eingereichten Pläne seien großenteils "enttäuschend".

  • Energieversorung

    Strommkennzeichnung: Öko-Institut begrüßt veränderte europäische Stromrichtlinie

    Stromverbraucher in Europa werden von Juli 2004 an erfahren, aus welchen Quellen ihr Strom erzeugt wird und mit welchen Umweltbelastungen die Stromerzeugung verbunden ist. Dies ist eine der neuen Bestimmungen in der veränderten Stromrichtlinie, die der EU-Ministerrat gestern Abend verabschiedet hat.

Top