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Unternehmen für Wissensbilanz-Projekt gesucht

Der Arbeitskreis Wissensbilanz im Bundeswirtschaftsministerium will mit der Fortführung des Projekts "Wissensbilanz - Made in Germany" 15 kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit bieten, ihr Wissensmanagement-Potenzial richtig auszuschöpfen. Es geht bspw. um Know-How.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) plant die Fortsetzung und Ausweitrung des Projekts "Wissensbilanz - Made in Germany". Jetzt sollen 15 weitere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) unter Anleitung des Arbeitskreis Wissensbilanz (AK-WB) ihre eigene Wissensbilanz erstellen, um damit so genannte "weiche" Faktoren greifbarer zu machen.

"Die wissensorientierte Unternehmensführung ist eine unabdingbare Grundlage für die Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen", erläutert Dr. Rolf Hochreiter, der das Projekt im Wirtschaftsministeriumt verantwortet. "Doch gerade in kleinen und mittleren Betrieben wird das Potenzial des Wissensmanagements als strategisches Steuerungsinstrument nicht ausgeschöpft." Die immateriellen Vermögenswerte eines Unternehmens, z.B. das Know-How und die Kundenbeziehung, seien entscheidend für dessen wirtschaftlichen Erfolg, jedoch bisher nur schwer greifbar.

Diese "weichen Faktoren" in mittelständischen Unternehmen sichtbar zu machen, zu bewerten und darzustellen ist die Zielsetzung des Pilotprojektes "Wissensbilanz - Made in Germany". Es sollen brach liegendes Innovationspotenzial und ungenutzte Kompetenzen identifiziert und somit die Wettbewerbsfähigkeit in der wissensbasierten Wirtschaft nachhaltig gestärkt werden.

Interessierte Unternehmen, besonders aus der Energiebranche, sind daher ab sofort aufgerufen, sich bis 31. August 2005 unter www.akwissensbilanz.org zu bewerben. Auf Basis der erprobten Methode und unterstützt durch die erfahrenen Experten aus dem Pilotprojekt werden die Firmen durch den Prozess der Wissensbilanzierung geführt, der im wesentlichen aus drei Workshops und begleitender Kennzahlenerhebung besteht.

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