Naturstrom AG und ANU

Umweltzentren setzen sich für Erneuerbare Energien ein

Die gemeinsame Aktion "Umsteigen in die Zukunft" der Naturstrom AG und der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU), dem Dachverband der deutschen Umweltzentren, analysiert die Bedeutung Erneuerbarer Energien in den Umweltzentren und zeigt Potenziale zu deren Ausbau auf. Überraschend vielen Zentren fehlt der Überblick über die Ökostrom-Angebote.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

In einer gemeinsamen Aktion haben ANU und Naturstrom AG bei den über 1000 Umweltzentren in Deutschland eine Befragung durchgeführt, welche als Einstieg in die gemeinsame Aktion "Umsteigen in die Zukunft - Umweltzentren steigen auf Erneuerbare Energien um" eine Bestandsaufnahme der Bedeutung der erneuerbaren Energien in den Umweltzentren vornimmt.

Überraschend viele Umweltzentren gaben an, ihnen fehle der Überblick über die Ökostrom-Angebote am Markt, wobei neben der Vielfältigkeit der Angebote die fehlende Zeit zur Informationsbeschaffung als Gründe genannt wurden. Daneben wird eine bereits eingegangene langfristige Bindung an einen Stromversorger als Haupthinderungsgrund für einen Wechsel zu einem Ökostromanbieter genannt. Die Bereitschaft für hochwertigen Ökostrom Mehrausgaben zu tätigen, fiel gering aus. Insbesondere aufgrund ihrer angestrengten Finanzsituation zeigten sich nur 20 Prozent der Umweltzentren bereit, fünf Prozent höhere Preise für den Bezug von Ökostrom zu zahlen.

Die Naturstrom AG und ANU zeigen sich trotz dieser finanziellen Einschränkungen zufrieden mit dem Ergebnis der Studie. Die Umfrage zeige, dass für die Umweltzentren das Thema erneuerbare Energien einen hohen Stellenwert hat. Viele Umweltzentren haben verstanden, dass sich gerade das Thema "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" am Beispiel der eigenen Energieversorgung pädagogisch ausgezeichnet darstellen lässt. Beide Partner wollen die Aktion fortführen und die Umweltzentren bei den notwendigen Schritten auch in Zukunft unterstützen.

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