Rekordverdächtig

Umweltkontor hat Windkraftfonds Viersen komplett geschlossen

Die finanzielle Beteiligung am Windpark Viersen ist nicht mehr möglich. Innerhalb von nur einer Woche konnte die Umweltkontor AG etwa 1,6 Millionen Euro Eigenkapital platzieren.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Der aktuelle Fonds "Windpark Viersen Nr.18 GmbH & Co. KG" - das inzwischen 28. Windkraft-Beteiligungsangebot der Umweltkontor Renewable Energy AG aus Erkelenz- ist geschlossen worden. "In der rekordverdächtigen Zeit von nur einer Woche konnten wir den Eigenkapitalanteil in Höhe von etwa 1,6 Millionen Euro voll platzieren", freut sich Tim Warnke, Leiter der Abteilung Finance.

Hauptursache für die schnelle Platzierung war laut Warnke die Attraktivität des Angebotes. Die geplanten Ausschüttungen betragen nach Angaben des Unternehmens über eine Laufzeit von 20 Jahren insgesamt etwa 280 Prozent, beginnend mit sieben Prozent, ansteigend auf bis zu 25 Prozent gegen Ende der vorgesehenen Laufzeit. Die insgesamt vier Windkraftanlagen der Megawatt-Klasse des Hersteller NEG Micon wurden bereits im Juni an einem windreichen Standort westlich der Stadt Viersen errichtet. Die Inbetriebnahme des Windparks ist für August vorgesehen. Laut Windgutachten herrscht in 70 Metern Nabenhöhe eine Windgeschwindigkeit von sechs bis 6,1 Meter pro Sekunde. Die prognostizierte jährliche Strommenge von fast 7,2 Millionen Kilowattstunden deckt den Bedarf von etwa 2200 Haushalten und erspart der Umwelt neben vielen weiteren Schadstoffen pro Jahr etwa 7,85 Millionen Kilogramm des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid.

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