Bilanz 2002

Umweltkontor AG: Stabile Unternehmensentwicklung

Die Umweltkontor AG plant für dieses Jahr ein operatives Ergebnis von 15 Millionen Euro. Allein die Pipeline für den Fondsvertrieb ist im ersten Halbjahr mit einem Volumen von etwa 60 Megawatt gefüllt. Hinzu kommen Windparkprojekte als Direktinvestment im Umfang von nahezu 70 Megawatt.<br />

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Durch konsequente Fokussierung auf margenstarke Projekte in der Kernkompetenz Ingenieur- und Finanzdienstleistungen im Bereich Wind (Altkonzern) konnte die Umweltkontor AG ihr operatives Ergebnis weiter steigern. Bei einem Umsatz von 126 Millionen Euro (Vorjahr: 164 Millionen Euro) wurde ein EBIT von 12,5 Millionen Euro erzielt.

In den Tätigkeitsfeldern Planung, Finanzierung und Betrieb von Windparks konnten z.T. sehr deutliche Fortschritte gegenüber dem Vorjahr erzielt werden: Umweltkontor Projects hat acht Projekte entwickelt und dabei 41 Windenergieanlagen gebaut. Das erste Auslandsprojekt, der Windpark La Muela in Spanien konnte fertig gestellt werden. Seit Januar 2003 sind alle Anlagen am Netz. Umweltkontor Finance hat im Jahr 2002 1250 Neukunden gewonnen. Das Rekordergebnis des Vorjahres von über 120 Millionen Euro an platziertem Investitionsvolumen konnte sogar noch einmal übertroffen werden.

Umweltkontor verfolgt dabei eine konservative Bilanzpolitik. So wurde komplett auf Teilgewinnrealisierungen für Projekte in der Entwicklung verzichtet. Ferner wurden Firmenwerte in Höhe von 24 Millionen Euro mit der Kapitalrücklage verrechnet. Die Eigenkapitalquote (inkl. Anteile fremder Dritter und Sonderposten) beträgt zum Bilanzstichtag im Altkonzern 41,7 Prozent und im Neukonzern 30,4 Prozent.

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