UmweltBank: Weiter auf Erfolgskurs

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die UmweltBank kann auch im dritten Geschäftsjahr an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Mit einer Bilanzsumme von 330,4 Millionen DM, einem Kreditwachstum von 71 Prozent und steigenden Kundenzahlen steht die Bank ökonomisch sehr gut da. Auch die Umweltbilanz kann sich sehen lassen: Knapp 180.000 Tonnen Kohlendioxid werden durch die Geschäftstätigkeit der UmweltBank und ihrer Kunden jährlich weniger in die Luft gepustet.


Die Geldanlagen von Kunden bei der Bank erhöhten sich um 88,5 Millionen DM auf 198,2 Millionen DM. Weiteren wesentlichen Anteil am Jahresergebnis hatten grüne Aktien- und Fondsemissionen. Die UmweltBank sieht sich mit einem um 10,8 Millionen DM auf 67,2 Millionen DM gestiegenen provisionsrelevanten Vermittlungsvolumen als Marktführer im ethisch-ökologischen Finanzbereich. Umweltaktien, steuersparende Beteiligungen an ökologischen Projekten und verschiedene grüne Investmentfonds waren bei den Kunden im Geschäftsjahr 1999 äußerst beliebt. Die Kreditzusagen sind um 83,4 Millionen DM gewachsen (+ 71 Prozent). Finanziert und gefördert wurden ausschließlich ökologische Bauvorhaben und umweltfreundliche Energieprojekte. Die UmweltBank legt großen Wert auf die ökonomische und ökologische Bonität aller Kredite. Ein von der UmweltBank entwickeltes mehrstufiges Ratingverfahren, dem alle Kreditnehmer unterzogen werden, garantiert ein besonders stabiles und solides Kreditportfolio.


Die Anzahl der Kunden ist 1999 um 7.000 auf 19.000 gestiegen (+ 58 Prozent). Insgesamt berät die UmweltBank derzeit mehr als 90.000 Interessenten. Die Zahl der Mitarbeiter/innen stieg von 57 auf 68. Der Personalaufwand wuchs aufgrund dessen um 25 Prozent.


Parallel zum Jahresabschluss präsentiert das Bankhaus eine Umwelt-Bilanz. Die durch die UmweltBank 1999 neu finanzierten und geförderten ökologischen Projekte ersparen der Umwelt jährlich rund 87.700 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid. Insgesamt wurden durch die Geschäftstätigkeit der UmweltBank und ihrer Kunden vom Start 1997 bis Ende 1999 178.300 Tonnen Kohlendioxid weniger ausgestoßen, etwa soviel wie durch den privaten Stromverbrauch von Städten wie Bonn oder Mannheim verursacht werden.

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