Der Wind, der Wind...

UmweltBank: Kunden setzen auf Windenergie

Die Nürnberger UmweltBank AG hat als erstes Beteiligungsprojekt im Jahr 2001 den Windpark Scheddebrock platziert. Das Folgeprojekt, der Windpark Apensen, kann ab sofort gezeichnet werden.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com
Das erste Beteiligungsangebot der Nürnberger UmweltBank in 2001, der nördlich von Münster gelegene Windpark Scheddebrock, wurde Anfang dieser Woche überzeichnet. Innerhalb eines Monats investierten etwa 270 Anleger sechs Millionen DM Eigenkapital. Der Umwelteffekt: Anleger, die sich beispielsweise mit 50 000 DM beteiligt haben, ersparen der Umwelt jährlich 94 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid. Fünf Windkraftanlagen liefern ab diesem Sommer etwa 17 Millionen Kilowattstunden Strom.


Beim neuen Angebot, dem Windpark Apensen bei Hamburg, kooperiert die UmweltBank mit der WKN Windkraft Nord GmbH. Ende Oktober sollen 21 Vestas-Windenergieanlagen in Betrieb gehen und Strom für eine mittlere Gemeinde mit 12 500 Haushalten liefern. Am Eigenkapital können sich Anleger ab einer Einlage von 10 000 DM beteiligen. Die prognostizierte Wirtschaftlichkeit beträgt bis zu 11,75 Prozent. "Die Nachfrage nach Windpark-Beteiligungen steigt Jahr für Jahr," freut sich Beate Haller von der UmweltBank. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz vom April 2000 und das wichtige Urteil des Europäischen Gerichtshofes schaffen Planungssicherheit für die Windkraftbranche.

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