UmweltBank AG überschreitet Bilanzsumme

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Die noch nicht börsennotierte UmweltBank AG aus Nürnberg legt erste Wachstumszahlen für das Jahr 2000 vor. Bereits vor Jahresende konnte die "grüne" Direktbank die Bilanzsumme von 400 Millionen DM überschreiten und wächst damit in eine neue Größenordnung hinein. In Zukunft wird die UmweltBank das Geschäftsfeld Vermögensberatung ausbauen.


Die Platzierung steuersparender Beteiligungen und die Emission "grüner Aktien" hätten zum Erfolg maßgeblich beigetragen. So begleitete die UmweltBank AG mit der Umweltkontor Renewable Energy AG bereits zum zweiten Mal als Konsortialbank ein Unternehmen an den Neuen Markt. Im Vergleich zur Erstnotiz von 24 Euro Anfang Juli entwickelte sich der Kurs der Umweltaktie am Neuen Markt positiv. Ende Oktober lag er mit 89 Euro achtmal so hoch wie der Ausgabekurs von 11,50 Euro. Derzeit prüft und berät die UmweltBank weitere Börsenkandidaten.


Im November 2000 hat die UmweltBank ihren bisher größten Windpark platziert: die Windparks Rakow und Gardelegen der Plambeck Neue Energien AG mit einem Investitionsvolumen von 60 Millionen DM. Diese Windparks gehen bereits Ende des Jahres ans Netz und erzeugen ab 2001 jährlich 45 Millionen Kilowattstunden Energie. Sie ersparen der Umwelt jedes Jahr mehr als 30 000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid. "Wir werden künftig insbesondere den Bereich Vermögensverwaltung und -beratung, speziell für institutionelle Kunden, weiter ausbauen. Derzeit suchen wir für diesen Bereich ein weiteres Vorstandsmitglied," so Horst P. Popp, Initiator und Vorstandsvorsitzender der UmweltBank AG.


Die UmweltBank versteht sich als Direkt- und Beraterbank. Sie bietet renditebewussten Anlegern ökologische Geldanlagen und finanziert damit zu Vorzugskonditionen umweltfreundliche Projekte.

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