Fragenkatalog

Umstrittene CO-Pipeline vorerst gestoppt

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat den Bau der umstrittenen CO-Pipeline des Chemiekonzerns Bayer vorerst gestoppt. Grund seien Schäden an der Isolierung, sagte ein Sprecher der Bezirksregierung am Donnerstag in Düsseldorf. Dem Bayer-Konzern sei ein umfangreicher Fragenkatalog vorgelegt worden.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp/red) - Bevor weitergearbeitet werden könne, müsse das Unternehmen erst diesen Fragenkatalog zu den Schäden beantworten. Die Defekte waren entdeckt worden, als Bayer in den vergangenen Tagen die Kunststoff-Isolierung zum Korrosionsschutz der Pipeline untersucht hatte.

Bayer will mit der 67 Kilometer langen Pipeline seine beiden Standorte in Dormagen und Krefeld verbinden, da in beiden Chemieparks Kohlenmonoxid (CO) für die Kunststoffproduktion benötigt wird. Anwohner haben aus Angst vor Gasunfällen immer wieder gegen das Großprojekt protestiert. Zudem beschäftigte das Vorhaben schon mehrere Gerichte. Bisher wurde die Pipeline noch nicht in Betrieb genommen.

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