Uldall: Regierung soll die Finger vom Strommarkt lassen

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Immer mehr Politiker fordern eine Regulierungsbehörde für den Strommarkt. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Gunnar Uldall hat diesen Initiativen in einer Presseerklärung vom 23. August eine klare Absage erteilt. Wir veröffentlichen einige Auszüge:


... Und jetzt, viel früher als erwartet, kommt auch der Markt für den privaten Kunden in Bewegung: Neue Stromtarife für private Haushalte sehen bis zu 50% Kostenersparnis vor. Die Liberalisierung des Marktes wirkt sich so wie bei den drastischen Preissenkungen beim Telefon oder bei der Kraftfahrzeugversicherung positiv für die Menschen aus.


Ich wehre mich entschieden dagegen, daß SPD und Grüne mit der Schaffung von neuen Regulierungen und der Einsetzung einer Regulierungsbehörde diese Entwicklung aufhalten. Neben den künftig niedrigeren Strompreisen bieten fast alle Energieunternehmen heute schon sog. "Ökostrom" an. Das Angebot ist da, und wer es nutzen möchte, kann dies tun. Aber es gibt keinen Grund, den Bürger dazu zu
zwingen.


...Ich bin zuversichtlich, daß die deutsche Wirtschaft bei den derzeit laufenden Verhandlungen zur Revision der freiwilligen Vereinbarung zur Durchleitung von Strom erkannte Schwachstellen ausräumt. Auch ohne eine Regulierungsbehörde läßt sich so der diskriminierungsfreie, für alle Marktteilnehmer transparente und preiswerte Zugang zum Kunden erreichen. Das Bundeskartellamt und die Gerichte sind bereits heute in der Lage, das Funktionieren des Wettbewerbs zu sichern."


(ots)

Das könnte Sie auch interessieren
Top